Projekte

2015 Senegal/Dakar

Nach der Gründung des afrikanischen ZweigVereins “S.A.A.M.A. – Association against Female Genitale Mutilation” im Jahr 2014 in Dakar/Senegal führt im Februar 2015 die 1. Reise der beiden Vereinsobfrauen von SAAMA-Österreich an die Westküste Afrikas, wo gemeinsam mit der senegalesischen Vereinsleitung vor Ort erste Schritte unternommen werden, um eine Beratungsstelle für von Genitalverstümmelung betroffene Frauen und deren Angehörige zu schaffen.

Erste Projektvorbereitungen 2015 in Dakar

Auf der Suche nach der passenden Location wird Kontakt mit Ortsansässigen Krankenhäusern aufgenommen, der österreichischen Botschaft wird ein Kennenlernbesuch abgestattet, und es werden viele informative, weiterführende Gespräche mit dem Vorstand von “S.A.A.M.A – Association against Female Genitale Mutilation” geführt.
Es wird aber auch immer wieder vor Ort inne gehalten und ein Lokalaugenschein auf den Märkten, den Strassen und diversen Stätten der Begegnung gehalten, um vor allem das Leben der Frauen auf sich wirken zu lassen.

2016 Senegal/Dakar

Die Zeit zwischen dem 1. Aufenthalt im Senegal und der 2. Reise im Frühjahr 2016 dorthin werden intensivst ehrenamtlich genützt um in Österreich Kontakte zu diversen Frauenorganisationen zu knüpfen, Veranstaltungen werden besucht und Sachspenden lukriert. Spendenangebote von diversen NGO’s werden geprüft und Zusagen müssen analysiert und durchgerechnet werden.

Weiters werden erste Vorbereitungen zur geplanten Eröffnung der ausgewählten Beratungsstation im Frühjahr 2017 getroffen.

2017 Senegal/Dakar

Nach monatelangen Vorbereitungen und Einschulungen der Fachkräfte vor Ort wird im Frühjahr 2017 bei einem von den Obfrauen von SAAMA Österreich organisierten Eröffnungsevent das Beratungszentrum für SAAMA in Dakar eröffnet.

Hebammen, Sozialarbeiterinnen, ÄrztInnen und sachkundige, ortsansässige Multiplikatorinnen werden vor dem Rückflug der beiden Obfrauen nach Österreich noch unter Berücksichtigung der gesetzlichen Möglichkeiten für ihre zukünftige Tätigkeit mit von Genitalverstümmelung betroffenen Frauen im Beratungszentrum sowohl psychologisch als auch medizinisch instruiert.

2018 Senegal/Dakar

Im Frühjahr 2018 reist eine der beiden Vereinsobfrauen von SAAMA Österreich in den Senegal um vor Ort das Projekt einer genauen Kontrolle zu unterziehen. Seit der Eröffnung des Beratungszentrums werden alle Beratungen vom Projektteam/mitarbeitern genauestens dokumentiert.

Weitere erste Schritte zur Umsetzung eines weiteren Projekts im Süden des Senegals für 2019 in Zusammenarbeit mit der NGO CEGID werden angedacht und mit der psychologischen Leitung der NGO CEGID in Dakar besprochen.

2019 Senegal/Region Kolda

Vom 22. bis 31. Juli 2019 wird mit den Fördergeldern vom Verein SAAMA gemeinsam mit dem Team von CEGID im Süden des Senegals ein Wohnwagen bereit gestellt, in welchem Gespräche über die psychosozialen Auswirkungen der weiblichen Genitalverstümmelung für Betroffene und Interessierte angeboten werden. Unter Beteiligung von Streetworkern, Psychologen und Hebammen erstreckt sich die Aufklärungs- und Hilfskampagne über mehrere größere Städte.

2021 Fortführung des Projekts von 2019

Nachdem das Aufklärungsprojekt von SAAMA im Süden des Senegals im Juli 2019 ein toller Erfolg war und großen Zuspruch von vielen Seiten erhalten hat, wurde einstimmig beschlossen, diese Projekt fortzusetzen bzw. zu wiederholen.

Leider wurden durch Covid19  ehrgeizige Pläne für 2020 zunichte gemacht. Nunmehr plant SAAMA für den Herbst 2021 die neuerliche Umsetzung des bereits erfolgreichen Aufklärungsprojekts im besonders stark von weiblicher Genitalverstümmelung betroffenen Süden des Landes.

Dafür benötigen wir auch Ihre finanzielle Unterstützung. Danke!

Spenden, helfen, Gutes tun!

 

SAAMA nofgm
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